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Die Stadt Zürich bestand zwar als Turicum schon zu römischer Zeit, stieg aber erst im Mittelalter in die Reihe der grösseren Schweizer Städte auf. Die Herrscher des Heiligen Römischen Reiches erwählten sie für zwei bedeutende geistliche Stiftungen.
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Zürich und Umgebung / Sehenswürdigkeiten
Stadt und Geschichte
Im Jahre 15 v. Chr. wurde die römische Zollstation „ Turicum" - also Zürich - gegründet. Die Herrscher des Heiligen Römischen Reiches erwählten die Stadt an der Limmat als Standort für zwei bedeutende geistliche Stiftungen die Zürich prägten: Das Grossmünster- und das Fraumünsterstift. Zürich stieg aber erst im Mittelalter in die Reihe der grösseren Schweizer Städte auf. Das Stadtrecht besitzt Zürich seit dem zehnten Jahrhundert. 1336 wurde der Zürcher Rat von Rudolf Brun gestürzt und die Zunftverfassung eingeführt. 1351 ist Zürich dem Bund der Eidgenossen beigetreten. Dieser Beitritt bedeutete für die Stadt – aber auch für die Eidgenossen – einen längerfristigen Schutz vor den Expansionsgelüsten der süddeutschen Adelsgeschlechter. Seit der Reformation, die Huldrych Zwingli 1519 begann, gehört Zürich zu den geistigen Zentren des reformierten Bekenntnisses. Im 19. Jahrhundert vollzog sich der Aufstieg zum Finanz- und Wirtschaftszentrum der Schweiz. Heute gehört Zürich zu den wichtigsten Finanzplätzen weltweit und liegt im Herzen Europas. Tiefe Steuern, hoch qualifizierte Arbeitskräfte, angesehene Bildungs- und Forschungsinstitute sowie eine einmalige Lebensqualität zeichnen die Stadt aus.
Berühmte Personen aus der Zürcher Geschichte:
Huldrych Zwingli (1484-1531)
Zürcher Reformator
Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827)
Pädagoge, Lehrer, Schriftsteller, Sozialkritiker und Landwirt.
Gottfried Keller (1819-1890)
Bekannter Zürcher Schriftsteller
Johanna Spyri (1827-1901)
Autorin des weltberühmten "Heidi"
Thomas Mann (1875-1955)
Ein literarischer Mittelpunkt Zürichs.